Courtesy - Mantra Mandala

Das Wesen der Fünf Stücke für die Weltpremiere

1. Aindhu Karathanai

Aindhu Karathanai ist eins der traditionellen tamilischen Mantras, das als erster Teil die Konzertpremiere eröffnet. Dieses Mantra wurde etwa um 4000 v. C. vom Heiligen und Poeten Thirumoolar verfasst. Die Komposition ist eine beschwingte, doch kraftvolle Anrufung des Gottes Vinayaga, der die reine Verkörperung von Weisheit und Gnade darstellt. Denen, die den Gott Vinayaga mit großem Ernst und großer Hingebung verehren, werden die Gabe der Beredsamkeit, fruchtbringende Freundschaften und großes Glück auf Erden versprochen.


2. Sa Ra Va Na Ba Va

Sa Ra Va Na Ba Va ist der zweite Teil der Zusammenstellung. Es lobpreist Heldenmut und Weisheit des Gottes Murugan, auch bekannt als Sikandan oder Nyana Panditan (Der Verleiher der Weisheit). Der Gott Murugan wird als jugendliche Erscheinung beschrieben, mit einer Flagge auf einem Pfauen sitzend und einen Hahn in der Hand haltend. Der Pfau steht für das ewige Licht, während der Hahn (Kakuta) für den unendlichen Klang steht.

Die Lanze in der anderen Hand bedeutet Energie und Tapferkeit. Es handelt sich um ein sechssilbiges Mantra, das sechs Nächte lang gebetet wird und dem Gott Murugan gewidmet ist. Es dient durch das Singen jeder Silbe der Anrufung der Macht und Energie des Gottes.

SA – schickt die richtigen Menschen an deine Tür

RA – erfüllt deinen Wunsch nach materiellem Wohlstand

VA – vernichtet Wettbewerb, Krankheiten und Schulden

NA – lenkt Feinde ab und verhindert Probleme vollständig, bevor sie auftreten

BA – bringt einnehmenden Charme und Charisma

VA – unterbindet negative Einflüsse aller Planeten


3. Gayathri Mantra

Das Gayathri-Mantra ist eine anrufende Hymne, die auch bei allen glückverheißenden Anlässen oft verwendet wird. Dieses Mantra gehört zu einer Familie von Mantras, die „GayathriMantras“ genannten werden. Das Mantra, das aus 24 Silben besteht, drei Zeilen mit je acht Silben, ist im vedischen poetischen Metrum verfasst. Doch die erste Zeile, Aum Bhur Bhuvah Swah, die am meisten benutzt wird, stellt aus fachwissenschaftlicher Sicht keinen Teil des ursprünglichen Gayathri-Mantras dar. Die Menschen benutzen das Gayathri-Mantra zu Zwecken tiefer Meditation. Darin erbitten sie eine persönliche Verbindung zu Gott und preisen ihn als den Schöpfer, Beschützer und Reiniger allen Seins auf Erden. Zugleich bitten sie ihn um seinen Segen und darum, sie vor allem Unheil und allen Gefahren auf dieser Welt zu beschützen, ihre Seelen von Schmerz und Not zu befreien sowie ihnen im Leben den rechten Weg zu weisen. Das Singen dieses Matras hilft dabei, durch spirituelle Erleuchtung den Geist auf dem göttlichen Pfad voranzubringen.


4. Shanmuga Kavacham

Shanmuga Kavacham ist die krönende Komposition aus dieser Reihe ausgewählter Mantras und das zentrale Thema der Premiere. Man glaubt, dass Shanmuga Kavacham, 1891verfasst vom Heiligen und Poeten Srimath Pamban Swamigal, einen Schild oder Schutz darstellt, wie der Name nahelegt.

Shanmuga Kavacham, das aus dreißig Strophen besteht, ist eine inbrünstige und aufrichtige Fürbitte an den Gott Murugan um seinen Segen und Schutz der ganzen Menschheit vor jeder möglichen Gefahr, der man auf dieser Erde begegnen mag, während man durch die fünf Dimensionen der Länge, Breite, Höhe, Zeit und Raum reist. Die Komposition ist in sechs Kapitel unterteilt. Sie befassen sich mit dem menschlichen Körper, dunklen Mächten, Tieren – Amphibien – Reptilien, Krankheiten, der Vorsehung und den Dimensionen.

Kapitel 1 enthält die Strophen 1 bis 9, die sich mit dem Thema des menschlichen Körpers befassen. Diese Strophen sind eine Fürbitte an den Gott Murugan und erflehen von ihm den Schutz jeden Körperteils vor allen Gefahren, denen man im Leben begegnen kann.

Kapitel 2 enthält die Strophen 10, 11 und 12. Darin wird der Gott Murugan angerufen, den Gläubigen vor den dunklen Mächten sowie schlimmen Waffen und bösen und gefährlichen Menschen zu beschützen, die uns jederzeit Schaden zufügen können.

Kapitel 3 enthält die Strophen 13, 14 und 15 und strebt nach Gottes Gnade und Schutz vor den Gefahren durch Tiere, Amphiben und Reptilien. Diese Strophen sind metaphorisch gemeint. Das heißt, die Fürbitte erfleht den Schutz des Gottes vor Menschen, die eine animalische Persönlichkeit oder Neigung besitzen und die anderen Schaden zufügen könnten. Es ist zugleich ein flehendes Gebet zu Gott, um zu verhindern, dass man selbst derlei animalische Instinkte annehme.

Kapitel 4 enthält die Strophen 15 bis 20 und erfleht von Gott seinen Schutz vor verschiedenen Krankheiten und ihren quälenden Auswirkungen.

Kapitel 5 enthält nur die Strophe 21, die ebenfalls sinnbildlich repräsentiert wird. Es wird gesprochen über den Boten des Todes und man fleht Gott an, die Seele aus dem Kreislauf von Geburt und Tod zu befreien und es ihr zu ermöglichen, einen Zustand ewigen Friedens und ewiger Ruhe zu erlangen.

Das 6. und letzte Kapitel enthält die Strophen 22 bis 29, in denen Gottes Gnade und Schutz vor jeder der in den fünf Dimensionen – Länge, Breite, Höhe, Zeit und Raum - herrschenden Gefahren erfleht werden.

In der abschließenden Strophe 30 kulminiert die gesamte Philosophie. Srimath Pamban Swamigals großer geistlicher Lehrmeister Arunagirinadhar wird gepriesen, der schließlich reich gesegnet wurde und seine Seele mit dem Allmächtigen vereinigte. Der Heilige und Poet betet inständig zu Gott, bittet darum, ihn in derselben Weise zu segnen und wirft sich schließlich zu seinen heiligen Füßen nieder. Gemäß dieser Philosophie universeller Bruderschaft ist Gott allmächtig und bewohnt und durchdringt die Seele jedes lebenden Wesens.


5. Na Ma Chi Va Ya

Om Namah Shivaya ist eines der ältesten Hindu-Mantras sowie eine erhabene Begrüßungsformel für den Gott Shiva und bedeutet „Ich verneige mich vor Shiva“. Dieses sehr beliebte Mantra gilt als eins der ältesten im Yajurveda, eine der vedischen Schriften. Es bildet Teile eines Hindu-Gebets, Rudram und Chamakam. Dieses Mantra ist im Mystizismus angesiedelt und wenn man es singt, so glaubt man, hilft es uns bei der Befreiung von der Sünde und allen inneren Unzulänglichkeiten. Es erhebt die Seele durch die Erweckung der höheren Ebenen des Bewusstseins. Das Mantra Om Namah Shivaya ist aufgrund seiner vielschichtigen Bedeutung recht komplex. Es ist ein Panchakara-Mantra, das heißt, es besteht aus fünf Silben: Na – Ma – Shi – Va – Ya, denen der heilige Klang “Om” oder “Aum” vorangeht. Er wird als Symbol des ewig Göttlichen betrachtet. Diese heiligen Klänge repräsentieren die fünf Elemente der Schöpfung - Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther.

Man glaubt, dass es im Singen die Kraft besitzt, sämtliche Erscheinungsformen von Sünde und Unvollkommenheit zu vernichten und den Einzelnen zur ewigen und göttlichen Liebe des Herrn zu führen.

Geschrieben von Georgina






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